Lebenslang hatte Bernd Dauskardt eine Leidenschaft für Ostpreußen, obwohl er selbst nicht dort geboren wurde. Er ging auf Spurensuche nach seinen Ahnen. Sein besonderes Augenmerk fiel bald auf die Förstereien im Memelland, wohl auch deshalb, weil er selbst gern ein Förster geworden wäre. Aufgrund seiner Vorträge und zahlreichen Veröffentlichungen nannte ihn die Journalistin Ruth Geede in einer ihrer Kolumnen einen »Vollblut-Ostpreußen«.
»Wer seine Wurzeln nicht kennt, hat keinen Halt«, sagt der Volksmund. Bernd Dauskardt ist sich seiner Wurzeln sehr bewusst.
Über 30 Jahre lang hat der Autor zusammengetragen, was über die Förstereien im Memelland bekannt ist, nicht nur aus Archiven, sondern vor allem aus eigenen Nachforschungen vor Ort. Lage, Ausdehnung, Stelleninhaber, aber auch Hochzeiten, Beerdigungen und Morde an Förstern werden beleuchtet. Es dürfte sich um die umfangreichste Dokumentation auf diesem Gebiet handeln.
Aus dem Inhalt:
Försterleben und -sterben
• Försterhochzeiten
• Förstermorde
• Beerdigungen und Friedhöfe
• Treibjagden
Alle Oberförstereien/Forstämter des Memellandes
• Klooschen
• Norkaiten
• Dingken
• Wischwill
• Schmalleningken
jeweils mit detaillierten Karten, Fotos von Gebäuden und Förstern, Listen mit Stelleninhabern, Flächenangaben und deren Holzarten etc. Eine Fundgrube für Genealogen, Historiker, Familienforscher und alle Interessierten an der »grünen Farbe«.
275 Seiten, über 300 Abbildungen (zum Teil farbig), Festeinband mit Schutzumschlag.